Klarstellung !!

 

 

 

Im August 2009 entschlossen wir uns für den letzten Wurf unserer Onehundred den Rüden Bronko von der Horst zum Decken einzusetzen. Für unseren S und T Wurf nutzten wir schon die Brüder des Rüden und waren mit beiden Würfen sehr zufrieden. Positiver Nebeneffekt war, das der Rüde schon 10 Jahre alt war und in einem super Zustand, negativ war, das er noch nie gedeckt hatte und deshalb schon ein Risiko bestand, das es zu keinem Deckakt kommen könnte. Auf  Nachfrage bei der Besitzerin wurde ein Spermatest gemacht der laut telefonischer Aussage der Eigentümerin positiv war.

Am Mittwoch den 02.09. 09 fuhren wir dann 250 km zu dem Rüden und versuchten 3 Stunden vergeblich das es zu einem Deckakt kam. Leider ließ sich der Rüde auch nicht helfen und aus unserer Sicht bestand auch nicht die Aussicht, das es an den folgenden Tagen zu einem Deckakt kommen könnte.

Das sagten wir auch so der Besitzerin und fuhren mit der Aussage, das wir auf der Heimfahrt noch mal überlegen würden, aber doch wohl einen anderen Rüden zum Decken nehmen werden.

Am nächsten Tag, Donnerstag ließen wir Onehundred von Asomannis  Gitano belegen und 2 Tage später noch mal.

Freitag bekamen wir einen Anruf von Gitano`s Besitzer, dem ebenfalls mittels eines Anrufes mitgeteilt wurde, das Onehundred schon von Bronko belegt wurde und sein Rüde nun als zweiter Rüde gedeckt hätte. Wir bestritten das natürlich und riefen sofort unseren Hauptzuchtwart an, der allerdings auf der IDC Schau war und stellten die Sachlage ausführlich seiner Frau dar, die ihn umgehend informieren wollte.

Am selben Abend fand noch ein Telefonat mit Bronkos Besitzerin und meinem Mann Heiko statt, das mit Beschimpfungen, Unterstellungen und Lügen seitens Frau M. endete.

In den folgenden Wochen fanden einige Telefonate mit dem Hauptzuchtwart statt, in dem er auch bestätigte das Bronkos Besitzerin ihn telefonisch über den ihrer Meinung nach erfolgten Deckakt informiert hätte. Auch soll sie den VDH eingeschaltet haben.

Wir versicherten immer wieder das Bronko nicht gedeckt hätte und wir nichts gegen einen Abstammungsnachweis hätten, aber nicht bereit wären ihn zu bezahlen, da wir uns nichts vorzuwerfen hätten. Von seiten des Hauptzuchtwartes wurde auch mehrfach bestätigt, das wir im Falle unserer Unschuld keine Kosten zu tragen hätten.

Wir wiesen auch mehrmals daraufhin, das es keinen Deckschein von Bronkos Besitzerin geben könne, da sie von Onehundred keinerlei Unterlagen zur Einsicht bekommen hätte. Sollte trotzdem ein Deckschein eingereicht werden, wäre der gefälscht.

Dann hörten wir lange nichts mehr und auch auf der Deutschen Meisterschaft auf der alle Betroffenen anwesend waren, wurde darüber kein Wort verloren, so das wir die Sache schon als erledigt ansahen.

Am 01.11.2009 figurierte Heiko eine ZTP mit unserem Hauptzuchtwart als Richter und wieder sprachen wir ihn auf die Sache an und fragten, ob es nun erledigt wäre. Zur Antwort bekamen wir, das bei Bronkos Besitzerin telefonisch noch mal nachgefragt wurde, ob sie nun bei ihrer Behauptung bliebe und ein Abstammungsnachweis erfolgen soll.

Am 03.11.09 wurden 8 Welpen geboren, von denen nach einigen Tage der erste Rüde starb und wiederum einige Tage später ein zweiter Rüde. Es blieben 6 Welpen am Leben. Bei der Erstbesichtigung teilte mir meine Zuchtwartin mit, das es von dem Wurf gar keine Belegmeldung auf der Homepage des DV geben würde.

Ich fragte daraufhin in München nach, mir wurde mitgeteilt, das auch dort telefonisch behauptet wurde das ein zweiter Deckakt stattgefunden haben soll und deshalb die Belegmeldung zurückgehalten wurde. Erstaunt wurde nachgefragt, ob wir denn nicht vom Hauptzuchtwart informiert wurden, das mußte ich verneinen.

Nun rief ich den Hauptzuchtwart an und fragte nach, wieso es keine Belegmeldung von meinem Wurf gäbe, das wurde von seiner Seite mit Erstaunen quittiert und mir wurde zugesagt, das nie die Rede davon gewesen wäre, keine Belegmeldung zu veröffentlichen und das es natürlich sofort nachgeholt würde.

Auch als die Welpen schon 4 Wochen alt waren, gab es noch immer keine Belegmeldung, woraufhin ich wieder in München anrief und zu hören bekam, das nun ein Deckschein von Bronkos Besitzerin eingegangen wäre. Man ist verpflichtet den Deckschein 3 Tage nach dem Deckakt einzureichen, in diesem Falle waren es 3 Monate. Zeitweise ging sogar das Gerücht um, das die zwei verstorbenen Rüden wohl von Bronko abgestammt hätten und ob sie denn eines natürlichen Todes gestorben wären.

Wieder wurde gefragt, ob der Hauptzuchtwart uns nicht informiert hätte und wieder mustte ich verneinen.

Natürlich gab es wieder ein Telefonat mit dem Hauptzuchtwart, das wie so oft mit Versprechungen und Zusagen endete, von denen bis heute nichts eingehalten wurde.

Am   09.12.2009 erhielten wir dann zum erstem Mal etwas schriftliches. Das Schreiben wurde ebenfalls an meine Zuchtwartin und Gitanos Besitzer geschickt.

                                                     Für eine grössere Ansicht klicken Sie auf das Bild

Im dem Schreiben wurde der Besitzerin von Bronko ganz klar eine Frist gesetzt, in der sie schriftlich bestätigen sollte, ob sie im Falle unserer Unschuld für die Kosten von Laboklin aufkommt. Die Frist verstrich und wir hörten nichts. 3 Tage später riefen wir den Hauptzuchtwart an, um die Bestätigung zu bekommen das die Sache nun erledigt wäre.

Dem war aber nicht so, da Bronkos Besitzerin noch einige Tage Frist bekam, um zu überlegen was sie nun tun wolle.

Montagags vor Heiligabend erhielten wir um 21 Uhr den Anruf vom Hauptzuchtwart, das nun ein Abstammungsnachweis erfolgen müsse und Bronkos Eigentümerin im Falle unserer Unschuld für die Kosten aufkäme.

Also ließen wir am nächsten Tag erneut die Tierärztin kommen, die erst einen Tag zuvor alle Welpen gechipt und geimpft hatte, um allen Welpen samt Mutter Blut abzunehmen und dieses nach Laboklin zu schicken.

Das Blut von Bronko kam erst einige Wochen später bei Laboklin an.

Was wir nicht wußten und uns auch niemand gesagt hat, es kommt immer der für die Kosten auf, der die Sache in Auftrag gibt, in unserem Falle war das unser Tierarzt.

Nachdem mir von Laboklin erstmal telefonisch bestätigt wurde, das alle Welpen von Gitano abstammen, wollte natürlich niemand mehr etwas von einer Kostenübernahme wissen.

Wieder folgten unzählige Telefonate mit dem Hauptzuchtwart und auch mit Laboklin, die wie zuvor mit leeren Versprechungen endeten.

Das Ende der Geschichte ist, das wir für die Kosten aufkommen mußten, da unser Tierarzt nach der zweiten Zahlungsaufforderung von Laboklin die Kosten gezahlt hat und unser Hauptzuchtwart uns nun droht, nur dann Papiere für die Welpen zu bekommen, wenn wir schriftlich beweisen, das alle Welpen von Gitano abstammen.

Nun haben wir alle Unterlagen von Laboklin an den Hauptzuchtwart geschickt und hoffen, das nun endlich die Papiere für unseren Wurf ausgestellt werden.


Als letztes muß ich sagen, das ich von einem Verein in dem ich 25 Jahre Mitglied bin und seit 15 Jahren züchte doch eine andere Vorgehensweise erwartet hätte und von der Art und Weise eines Hauptzuchtwarts, den man auch 20 Jahre persönlich kennt, sehr enttäuscht bin.