Schutzhundausbildung, nein danke.....................

bitte bis zum Ende lesen

Viele Hundesportler, die so reagieren, verkennen offenbar, dass Hunde in der Schutzhundausbildung nicht zum “ Schutz “ des Menschen ausgebildet werden. Der Name “ Schutzhund “ ist ein Überbleibsel aus den Anfängen der Arbeit mit Hunden.

Der überlieferte Begriff “ Schutzhund “ wird heute nur als Synonym für den Gebrauchshund als Arbeitshund im Sport mit dem Hund benutzt und es ist wichtig, unseren Hundesportlern in den Vereinen immer wieder zu erklären, was Schutzhundausbildung beinhaltet.

Die Schutzhundausbildung mit den Diziplinen Fährte, Unterordnung und Schutzdienst ( Gehorsam unter Belastung ) ist geeignet, durch Sichtung, Selektion und Zucht einen Hundetypen zu erhalten, der Eigenschaften wie Sozialverhalten, Nervenstärke und Triebveranlagungen in hervorragender Weise bündelt, um im Sport und seiner Weiterverwendung als Diensthund die verschiedenen Aufgaben zu meistern.

Neben dem Spass am Sport und der Beschäftigung mit dem Hund hat diese Ausbildung eine herausragende Bedeutung.

Bei der Fährtenarbeit wird die Leistungsfähigkeit des Geruchsorgans, aber auch die Konzentrationsfähigkeit des Hundes geprüft. Eigenschaften, die besonders bei Hunden im täglichen Dienst als Rauschgift- oder Sprengstoffspürhund von grossem Wert sind.

In der Unterordnung werden Eigenschaften wie Lernvermögen, Intelliegenz, Konzentrationsvermögen und Sozialverhlaten gefordert.

In der Schutzdienstarbeit werden die Verhaltensweisen aus den Bereichen Beute-, Aggressions- und Meideverhalten angesprochen und trainiert. Das Ausleben dieser natürlichen Verhaltensweisen des Hundes ist Bestandteil einer artgerechten Haltung des Hundes. Die Arbeit im Schutzdienst ist letztlich nur ein ritualisierter Kampf zwischen Hund und Schutzdiensthelfer.

Da in der Schutzhundausbildung nur spezifische Auslösereize Verhalten hervorrufen, ist die Befürchtung unbegründet, das Schutzhunde das erlernte Beuteverhalten auch im täglichen Leben in der Gesellschaft zeigen könnten. Sozialverhalten, Nervenstärke und Gehorsam des Hundes werden darüber hinaus bereits vor der Schutzhundausbildung im Rahmen der verkehrssicheren Begleithundprüfung geprüft.

In keiner anderen Sportart mit dem Hund hat der Mensch so vielfältige Möglichkeiten, durch Sichtung, Selektion und Zucht Gebrauchshunde als Hundetyp zu erhalten und herausragende Eigenschaften wie Sozialverhalten, Nervenstärke und Tiebveranlagungen in hervorrangender Weise zu bündeln und für die Zukunft zu erhalten.

Deshalb, Schutzhundausbildung.................warum nicht !!!!!!

Hier gibt es einige Bilder vom Hundesport

Der Beginn einer jeden VPG Prüfung: die FÄHRTE

Volle Konzentration vor der Unterordnung

Das Apportieren über die 1 Meter Hürde

Das Apportieren über die Kletterwand

Die Bewachung

Ein voller Anbiss

Ein sauberes Verbellen

Die lange Flucht

Der Seitentransport zum Richter

o. W.

Die Siegerehrung

Cuba v. Eschenbruch beim Bewachen

Lucky v. d. Mooreiche auf einem Pokalkampf

Heiko als Figurant auf der Weltmeisterschaft 1997 in Kirchdorf. Hundeführer B. Meidt mit Larry v. d. Mooreiche und Hannele Müller mit Bronco v. d. Doberwache

Heiko als Teilnehmer auf der Deutschen Meisterschaft 1997

Siegerehrung Weltmeisterschaft 1997

Heiko als Figurant auf der Deutschen Meisterschft 1991. Die Siegerehrung

Siegerehrung in Recklinghausen v. l. H. Lorenz, S. Habermann mit Cindy, U. Bruckwilder mit Ben, Otmar Vogel, S. Lorenz mit Cuba und A. Bruckwilder mit Ash

Cöbes v. Warringhof beim Verbellen und Anbeißen

Heiko arbeitet Ikarus v. d. Kollau mit tatkräftiger Unterstützung von Klaus Kölbl

Delphi v. Eschenbruch auf einer ihrer VPG 3 Prüfung am 06.03.2004 in Berlin

VPG Prüfungsordnung 2004

 

Auf der offiziellen Übungsstunde zur Landesgruppenausscheidung Westfalen entschloss sich mein Mann Heiko ganz spontan mit unserer Cuba mitzumachen. Für Cuba wird es wohl das letzte Jahr sein, da sie im März 7 Jahre alt wurde. Durch unseren Wurf und einige private Angelegenheiten hatte Heiko in diesem Jahr kaum mit ihr geübt, aber jedem Hund tut eine längere Pause durchaus gut. So ging er dann am 25.04.2004 ohne grosse Erwartungen an den Start. Leider war Cuba in der Fährte wohl noch nicht ganz wach, denn sie bekam nur 82 Punkte für ihre Arbeit. Zur Unterordnung in der Mittagszeit war Cuba aber dann voll da und erreichte zur unserer Freude ein Vorzüglich mit 96 Punkten., nun einmal in Fahrt zeigte sie auch noch eine vorzügliche Leistung im Schutzdienst mit ebenfalls 96 Punkten. Wir freuten uns natürlich sehr über die Leistung unserer heutzutage schon alten Dame und hoffen das die Punktzahl von 274 Punkten als Ticket zur Deutschen Meisterschaft reicht. Natürlich gibt es auch zahlreiche Fotos von dem erfolgreichen Team

 

FOTOS

 

Am 2. und 3. Oktober startete Heiko mit Cuba auf der Deutschen Meisterschaft. Anfangs noch sehr gelassen, brachte ihn die Startnummer aber völlig aus dem Gleichgewicht. Wie vielen anderen schon vor ihm brachte ihm die Nummer 1 kein Glück. Seine Nervosität übertrug sich auf Cuba, so das sie in der Unterordnung nur 80 Punkte brachte. Willi Ohl bewertete ihren Schutzdienst mit 88 Punkten, obwohl Cuba da völlig routiniert ihre Leistung brachte. Am nächsten Tag lief die Fährte vorzüglich, wofür es dann 96 Punkte gab. Leider reichte die Punktzahl nur für Platz 19, aber wir sind sehr stolz das sich Cuba mit fast 8 Jahren noch in einer Topform befindet und ihr das Arbeiten noch immer sehr viel Spass macht.

 

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Erste Schritte als Helfer, aller Anfang ist schwer!!!!

Wie zieht man diese Buchse wohl an?????

Grosse Lagebesprech- ung bevor es los geht

Nun mal ran und alles geben

Unser Profiopa Ben v. Eschenbruch lernt unseren Anfänger Günni an. Na ja fürs erste Mal gar nicht schlecht.

Nach den Anfängern kommen die Profis. Heiko als Figurant auf der Landesgruppenprüfung Nordrhein

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Nachdem sich Heiko letztes Jahr mit Cuba zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert hatte, wollte nun ich dieses Jahr mein Glück versuchen. Da Cuba in diesem Jahr 8 Jahre alt geworden ist, ist es ihr letztes aktives Jahr im Hundesport. Nach einer misslungenen Fährte mit 88 Punkten und einer halbwegs guten Unterordnung mit 89 Punkten, riss sich Cuba im Schutzdienst dann zusammen und zeigte was sie kann. Für den vorzüglichen Schutzdienst bekamen wir 96 Punkte und wir hoffen, uns mit 273 Punkten die Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft gesichert zu haben. Diese wird dann Cubas Abschluss und wir hoffen auf ein gutes Ergebniss.

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